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Aktuelles

Weinfahrt 2017

Pommelsbrunner NaturFreunde auf historischen Spuren

Auch heuer machten sich die Pommelsbrunner NaturFreunde wieder auf den Weg zu ihrer traditionellen Weinfahrt. Da die Teilnehmer außer an einem weinselig fröhlichen Vergnügen auch gerne kulturell interessiert sind, haben sich die Organisatoren diesmal den Besuch der Markgrafen- und Mittelfrankens Regierungsstadt Ansbach vorgenommen.

Zuerst stand die Besichtigung der markgräflichen Residenz auf dem Programm. Man erfuhr, dass diese ursprünglich ein Wasserschloss war und sich bereits im 14 Jahrhundert zu einer mittelalterlichen Anlage entwickelte. Die heutige prachtvolle Ausstattung "verdankt" man der jahrhundertelangen Herrschaft der Markgrafen aus dem Geschlecht der Hohenzollern, deren verschwenderischer Umgang mit den Staatsfinanzen glanzvolle Spuren hinterließen. So beeindrucken uns heute die Fülle der kunstvollen Stuck- und Goldarbeiten, Gemälde, Intarsien, Tapeten und Teppiche, kostbares Porzellan und prachtvolle Lüster in den 27 begehbaren Prunkräumen und man staunt über die Kunstfertigkeit damaliger Handwerker.

Gestärkt durch ein gemeinsames Mittagessen im Traditionsgasthaus "Zum Mohren" ging es weiter im Programm. Durch zwei kundige Stadtführer erfuhr man Interessantes über die Entwicklung der Stadt. Bereits 748 n.Chr. wurde an Stelle der heutigen St. Gumbertus-Kirche ein Benediktinerkloster gegründet, um das sich in der Folgezeit eine Siedlung entwickelte. Die Wappen am Rathaus dokumentieren die Herrschaften der Würzburger Fürstbischöfe vom 7. bis zum 13. Jhdt., die der Hohenzollern vom 13. bis zum 18. Jhdt., einer kurzen 14-jährigen Regentschaft der Preußen und der Zuordnung zu Bayern im Jahre 1806 durch Napoleon, der einen starken Partner brauchte.

Besichtigt wurden u.a. die Gumbertuskirche mit der größten Barockorgel Frankens und der bei Brautpaaren beliebten Schwanenritterkapelle mit ihren Epitaphien und Totenschilde der Ordensritter. In der Fürstengruft der Kirche finden alle einst in Ansbach beigesetzten Hohenzollern ihre letzte Ruhestätte in teils prächtig gestalteten Särgen.

Interessante Einblicke über die einst große jüdische Gemeinde in Ansbach erhielt man bei der Besichtigung der barocken Synagoge, erbaut 1744-1746 n.Chr.. Dass sie der Totalzerstörung unter der NAZI-Herrschaft entging, verdankte man dem Umstand, dass durch das Niederbrennen der Synagoge angrenzende noble Häuser arischer Herrschaften in Mitleidenschaft gezogen worden wären. So wurde nur hölzernes Inventar in Brand gesteckt, das durch die Feuerwehr rasch gelöscht werden konnte.

Auch das große Rätsel um die zweifelhafte Rolle des Kaspar Hauser, sein geheimnisumwitterter Tod in Ansbach und sein rätselhaftes Vorleben wurde bei der Besichtigung seines Denkmals kurz erläutert.

Bevor es weiterging hatte jeder noch Zeit zur freien Verfügung, die man zu einer Kaffeepause oder zu einem Spaziergang im Hofgarten nutzte.

Nach kurzer Fahrt erreichte man das Ziel des gemütlichen Teiles des Ausflugtages, die Weinstube Rückert in Ipsheim, wo man durch die rührigen Wirtsleute bestens kulinarisch versorgt wurde. Ein paar Schoppen des guten Frankenweins und ein launiger Musikant brachten im Nu Stimmung in die Gesellschaft und so wurde wieder einmal fleißig gesungen, geschunkelt und das Tanzbein geschwungen. Die Juniorchefin sorgte zudem durch lustige "Gschichtla" für große Heiterkeit und so verging die Zeit bis zur Heimfahrt leider wieder viel zu schnell.

 

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Bilder und Text: Hermine Habermann

NaturFreunde im Salzkammergut

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Bilder u. Text: Dieter Schreyer

 

August-Wanderung: Kastl

Unsere August-Wanderung starteten wir in Betzenberg. Von dort führte die Tour über den Kalvarien- bzw. Brennersberg nach Kastl. Im Gasthaus "Schwarzer Bär" stärkten wir uns für den Rückweg durch das Haintal und gelangten über die Buchenhöhe zurück zu unserem Ausgangspunkt.

 

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Bilder und Text: Jutta Gnahn

Juli-Wanderung: Stöckelsberg

Trotz eher düsterer Wettervorhersagen machen sich unentwegte Pommelsbrunner NaturFreunde-Senioren auf den Weg nach Stöckelsberg, dem Ausgangspunkt der Juli-Wanderung. Von der Albhochfläche steigen wir hinab ins enge Rohrenstädter Tal und laufen über den „Ho-Chi-Minh-Pfad“ hoch zum Schwedenkreuz. Von dort genießen wir einen herrlichen Blick ins Sindlbachtal. Der „5-Täler-Wanderweg“ führt uns weiter an Oberölsbach vorbei und wir wandern ein Teilstück des fränkischen Jakobsweges nach Gnadenberg. Vor der Rast im urigen „Gasthof zum Kloster“ besichtigen wir die beeindruckenden Ruinen des ersten Birgittenklosters in Süddeutschland. Es wurde 1420 als eines von 27 Klöstern errichtet und im Dreissigjährigen Krieg zerstört. 65 m lang und mehr als 30 m breit war allein die Klosterkirche, mehr als 15 m hoch ragt noch heute ein Teil ihrer mächtigen Mauern empor. Nach dem Mittagessen wandern wir über den Klosterberg nach Hagenhausen. Durch den Wiesengrund führt uns der weitere Weg zurück nach Stöckelsberg, wovon die letzten Meter unserer Tour bergauf führen. Kaum in den Autos sitzend gehen die befürchteten Regenschauer nieder.

 

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Bilder u. Text: Jutta Gnahn

Hersbrucker Zeitung vom 29.6.2017:

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Motorradfreunde erkunden Erzgebirge und Vogtland

"Rundum gelungen", so war die einhellige Meinung aller Teilnehmer der diesjährigen Vier-Tages-Motorrad-Ausfahrt der Pommelsbrunner NaturFreunde.
Als Ziel hatte man sich in diesem Jahr das Erzgebirge ausgesucht. Schon bei der Anfahrt durch die nördliche Oberpfalz, über Vohenstrauß und Tirschenreuth hinüber zu den tschechischen Nachbarn über Marienbad und Karlsbad kurvte man genüsslich auf ausgesuchten, wenig befahrenen Wegen. Bei der Mittagsrast in Chodovar/Kuttenplan ließ man sich die typisch böhmischen Knödel mit herzhaftem Gulasch schmecken.
Dann erreichte man Regionen des Erzgebirges, einem Mittelgebirge mit immerhin über 1000m hohen Erhebungen. Wie der Name schon verrät, wurde die Region über Jahrhunderte hinweg nachhaltig vom Bergbau, insbesondere vom Silberbergbau geprägt. Die Route führte durch die beeindruckende, von urigen Felsgebilden umgebene Schlucht des Teplatals nach Oberwiesenthal, der mit 914m höchstgelegenen Stadt Deutschlands..
Auch einen Abstecher auf den zweithöchsten Gipfel des Erzgebirges, dem 1.215m hohen Fichtelberg, ließ man sich nicht entgehen, um in der nahezu hundertjährigen geschichtsträchtigen "Sachsenbaude" Kaffee und Kuchen zu genießen.
Bald darauf hatte man das Ziel in dem grenznahen Städtchen Olbernhau erreicht. Auf der Terrasse des netten Familienhotels "Zum Poppschen Gut" genoss man noch lange den lauen Sommerabend.

Den zweiten Tag bestimmte eine Rundtour über das böhmische und sächsische Erzgebirge. Auf kleinen höchst kurvenreichen Straßen erkundete man im ständigen Auf und Ab auf tschechischer Seite das Gebiet um die Städte Duchcov/Dux, Krupka/Graupen, Teplice/Teplitz und Decin/Tetschen, die durch ihre einst prunkvollen Bauten und Schlösser auf ihre stolze Vergangenheit verweisen.
Leider hielt eine Gewitterfront von der Weiterfahrt in die Zittauer Berge ab und man verkürzte die Tour "trockenen Fußes" entlang des romantischen Elbtals. Ein Abstecher auf die älteste und berühmteste Touristenattraktion in der Sächsischen Schweiz, der Bastei, beeindruckte Alle mit ihrer herrlichen Fernsicht und dem unvergesslichen Blick auf das Elbtal.
Über Pirna und die Uhrenstadt Glashütte erreichte man nach knapp 300 gefahrenen Km wieder den Standort Olbernhau.

Am nächsten Tag lernte man die malerische Landschaft des Vogtlandes rund um Chemnitz näher kennen. Die Bikerrunde führte wieder über kleine und verkehrsarme Nebenstraßen, unter anderem über die schmucken Städte Freiberg, Waldheim, Altenburg, Weida, Greiz. Auf den vielen Anhöhen eröffneten sich weite Ausblicke über die sanft hügelige Landschaft. Besonders beeindruckend und ein "Muss" ist ein Stopp bei der Göltzschtalbrücke bei Reichenbach, dem Wahrzeichen des Vogtlandes. Das Viadukt mit seinen 98 Bögen gilt noch heute als die größte Ziegelbrücke der Welt mit einer Höhe von 78 m und einer Länge von 574 m.
Nach einer Kaffeepause im schönen Schneeberg, das auch als Barockstadt des Erzgebirges bezeichnet wird, ging es über die berühmte Silberstraße, der Handelsstraße früherer Bergbauzeiten, zurück zum Quartier.

Die Heimfahrt plante man über Aue, Morgenröte/Rautenkranz - dem Wetterbericht nach angeblich kältester Ort Deutschlands - und der Musikstadt Klingenthal zurück in bayerische Gefilde. Schon bald erreichte man das Fichtelgebirge und Fahrspaß pur bot sich auf der Waldsteinpanoramastraße, die sich entlang des Bergsattels schlängelt und immer wieder eine herrliche Aussicht auf die grüne Landschaft rund um Ochsenkopf, Schneeberg und Kösseine bietet. Das Waldsteinhaus, nahe am Gipfel des 877 m hohen Berges in idyllischer Lage inmitten mächtiger Felstürme lud zu einer gemütlichen Kaffeepause ein.
Durch die Oberpfalz, vorbei an dem weithin sichtbaren Vulkankegel des "Rauhen Kulm" erreichte man wieder die fränkische Heimat.
Der Tradition gehorchend beendete man die Ausfahrt mit einer gemeinsamen Brotzeit, diesmal beim Pechwirt in Artelshofen.
Großer Dank gilt dem tollen Tourenführer Artur, der die Gruppe, die sich schon auf die nächste Biker-Tour 2018 freut, wieder hervorragend geleitet hat.

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Bilder und Text: Hermine Habermann

Juni-Wanderung: Zum Mausberg

Trotz wechselhafter Wettervorhersage machten sich 25 Pommelsbrunner NaturFreunde-Senioren auf den Weg in den Landkreis Amberg-Sulzbach. In Mausberg wartete unsere in Mimbach wohnende Wanderführerin. Durch Felder und Wiesen mit einer Rundumsicht in das Gebenbacher Tal führte der anschließende Wallfahrtsweg Richtung Höhengau. Aus dem Wald kommend erblickten wir den Monte Kaolino in Hirschau. Ein kurzer Regenschauer begleitete uns bevor farn- bzw. moosbedeckte Felsen - aus denen stattliche Bäume wachsen – die Wanderer beeindruckt verweilen lassen. Kurz darauf sehen wir die aus einem pyramidenförmigen Sandsteinblock herausgemeißelte „Kehlkapelle“ mit gut 2 ½ m Höhe aus dem Jahr 1749. Nach dem Fotostop marschieren wir Richtung Mausdorf und müssen nochmal kurz die Regenschirme auspacken. Sonnenschein und blauer Himmel durchdringen jedoch gleich darauf wieder die Baumwipfel und Punkt 12,00 Uhr werden wir Wanderer mit Glockengeläut von der Marienwallfahrtskirche auf dem Mausberg empfangen. Mit dem Bau des Gotteshauses wurde 1752 begonnen, vorher stand an gleicher Stelle 50 Jahre eine Holzkapelle. Durch eine Allee führt der Weg hinab zu den Autos und nach einer kurzen Fahrt erreicht der Konvoi den südlich von Hahnbach auf einem Bergplateau liegenden Frohnberg. Hungrig geworden nach der 3-stündigen Wanderung genießen wir das reichhaltige Mittagessen. Die um 1750 erbaute Klause und deren Geschichte ist eng mit der Wallfahrt verbunden. Vor der Heimfahrt besichtigen wir noch die Wallfahrtskirche „Unserer lieben Frau“ und freuen uns schon auf die nächste Tour im Juli.

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Text: Jutta Gnahn   Bilder: J. Gnahn / E. Engerer

Kräuterwanderung

Die NaturFreunde Pommelsbrunn veranstalteten eine Kräuterwanderung rund ums NaturFreundehaus mit der Kräuterexpertin Margit Leimberger. Nach der Begrüßung durch den 2. Vorsitzenden Kurt Habermann sammelte sich die große Schar der interessierten Teilnehmer um die Kräuterpädagogin. Die ersten Kräuter ließen auch nicht lange auf sich warten, verschiedenste Pflanzen standen gleich am Wegesrand. Neben alltäglichen (Un)Kräutern wie Löwenzahn, Spitzwegerich und Girsch, fanden sich in voller Blüte, die unter Naturschutz stehenden Maiglöckchen und ein weißer Teppich mit blühendem Bärlauch. Es wurde bei jedem entdeckten Kraut die Verwendungsmöglichkeiten in der Hausapotheke und/oder Küche vorgestellt. So zum Beispiel die Soforthilfe bei Insektenstichen durch das Auflegen von zerriebenen Spitzwegerichblättern, die Knoblauchrauke zum Verfeinern des Salates, Girsch als feiner Spinatersatz oder Waldmeister zur Verwendung für die Maibowle. Außerdem wurde auf die Gefahr bei der Verwechslung von Maiglöckchen und Bärlauch hingewiesen und erklärt wie beide Pflanzen unterschieden werden können. Es sollen auch nur Pflanzen verarbeitet werden, die man auch kennt.
Mitten im Wald wurden Pflanzen gefunden, die hier nicht heimisch sind, wie der Raps und die allergieauslösende Ambrosiapflanze. Zur Stärkung gab es bereits unterwegs die erste Verkostung von frischem Fichtengrün.
Da nach der Wanderung die Möglichkeit zum Ansetzen von Kräuteressig oder Kräuterlikör bestand sammelten unterwegs die Teilnehmer ihre jeweiligen Lieblingskräuter zur späteren Verwendung.
Margit Leimberger hatte Kostproben ihrer selbst angesetzten, leckeren Kräutertränke dabei und so gingen die Teilnehmer mit viel Begeisterung an das Ansetzen von Gänseblümchen-, Fichtengrün-, Weißdornblütenlikören und vieles mehr unter der fachkundigen Anleitung. In drei Wochen ist es soweit und dann kann der eigene Kräuterlikör genossen werden.

 

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Text und Bilder: Gabi Grötsch

Kaiser Karl IV. Besuch der Bayerischen Landesausstellung in Nürnberg

Die NaturFreunde Pommelsbrunn nutzten das Angebot des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg und besuchten die Bayerisch-Tschechische Landesausstellung 2016/17 Karl IV.

Zusammen mit einer Führerin wurden die wichtigsten Stationen der Ausstellung angesteuert. So konnten die interessierten Teilnehmer über die spannende Geschichte des spätmittelalterlichen Herrschers und seine Förderung für Nürnberg viel erfahren. Über das Leben im Mittelalter mit all den Naturkatastrophen, Hungersnöten und Kriegen wurde sehr kurzweilig informiert und dadurch konnten sich die Teilnehmer gut in die damalige Zeit hineindenken.

 

Landesausstellung Karl IV

 

Text unsd Bild: Gabi Grötsch

Kinderfasching am Haus

Die NaturFreunde Pommelsbrunn veranstalteten für die kleinsten Jecken auch heuer wieder den Kinderfasching am NaturFreundehaus. Es folgten dem Faschingsruf der NaturFreunde viele wunderschön verkleidete Faschingsfans. So kamen Krokodil, Jedi-Ritter, Prinzessinnen, Feen, Seeräuber, Clowns, Indianer, Cowboys und viele andere Masken voll auf ihre Kosten. Alle tanzten gut gelaunt miteinander und  Carmen Meiler animierte die jungen Faschingsgäste zum Mittanzen und Mitspielen. Es wurde bei den die alten Klassikern wie Schokokussessen, Luftballon- und Ententanz und der Polonaise mit Begeisterung mitgemacht. Außer den verkleideten Kindern kamen heuer auch viele Mamas und Papas kostümiert. Der freiwillige Hausdienst übernahm die Bewirtung und so konnten sich alle mit Getränken, Kuchen, Muffins und Brezeln stärken um bei dem bunten Treiben mitzumachen oder nur beim Zuschauen viel Freude haben.

Höhepunkt des lustigen Faschingsnachmittages war der Auftritt der Nachwuchstruppe der Hersbrucker Faschingsgesellschaft. Die großen Mädels der Garde führten ihren sehr gut einstudierten Tanz vor und zeigten Spagat und Rad. Die Kleinsten der Garde tanzten als Indianer durch den Raum. Die Truppe wurde für ihre tollen Darbietungen mit viel Applaus belohnt.

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Bericht und Bilder: Gabi Grötsch

Jahreshauptversammlung 2017

Der Vorsitzende des Narurfreundehausvereins Hans Meier, konnte zahlreiche Mitglieder begrüßen. Das zurückliegende Jahr 2016 war wieder ein arbeitsreiches Jahr. Hans Meier betonte, dass das Naturfreundehaus ein Anziehungspunkt für Jung und Alt, Schulklassen und Vereine sowie für Familien ist. Das zeigt sich an den 2427 Übernachtungen im Jahr 2016. Die günstigen Übernachtungsmöglichkeiten können nur deshalb angeboten werden, weil auch im vergangenen Jahr Mitglieder sich freiwillig und unentgeltlich als Hausdienste oder in Form von Arbeitsdiensten und Stöbertagen rund um das Haus und des Spielplatzes mit nahezu 3000 Stunden zur Verfügung stellten. Doch nicht nur das Naturfreundehaus mit seinem Kinderspielplatz wurde umsorgt. Für die Wied- und Heimatpflege wurden bei 4 Arbeitseinsätzen 138 Stunden und für die Betreuung der Wanderwege weitere 39 Stunden an freiwilliger ehrenamtlicher Arbeitsleistung erbracht. Auch wurden die geschnitzten Wegweiser restauriert.

Auf der Wied, die auch im „Hutangerprogramm“ des Landkreises aufgenommen ist, wurde von Landschaftspflegeverband ebenfalls eine größere, im Fünfjahresrhythmus anfallende, Gesamtpflegemaßnahme durchgeführt.

Ab dem Jahr 2017 steht dem Wanderer auf den von den NaturFreunden markierten Wegen ein besonderer Service zur Verfügung. Mit den neu angebrachten, witterungsbeständigen Markierungsschildern, die mit einem aufgedruckten QR-Code versehen sind, ist der Zugriff auf die Internetseite der NaturFreunde möglich. Auf dieser wird dann die entsprechende Wanderroutenbeschreibung angezeigt. Die Schilderbeschaffung erfolgte durch eine großzügige Spende der Firma H&S consulenten.

Der 1. Vorsitzende bedankte sich bei allen Helfern für die geleistete Arbeit und warb bei den Anwesenden, sich doch als Hausdienste einteilen zu lassen, um so die Bewirtschaftung des Naturfreundehauses weiter in dieser Form durchführen zu können. Das Naturfreundehaus steht nicht nur den Mitgliedern zur Verfügung, es hat an Sonn- und Feiertagen regelmäßig nachmittags geöffnet und bietet von den Hausdiensten selbst gebackene Köstlichkeiten zum Verzehr an, was von Wanderern und der Bevölkerung gerne angenommen wird.

Die Revision konnte der Kassiererin Petra Löhner für ihre umfangreiche gewissenhafte Arbeit ein Lob aussprechen und wurde mit dem Gesamtvorstand einstimmig entlastet.

Bei der anschließenden Versammlung des Ortsvereins berichtete 1. Vorsitzender Erich Engerer über zahlreiche Veranstaltungen des Vereins mit seinen 243 Mitgliedern: Die monatlich stattfindenden beliebten Seniorenwanderungen und Seniorennachmittage, darunter ein Weihnachtsseniorennachmittag, Quartalsversammlungen mit einem Diavortrag über Tschernobyl und 2 Spieleabenden, Kinderfasching, Maiwanderung, diversen Tageswanderungen, Besuch des OpenAirKonzertes der 10 Tenöre in Hersbruck, Teilnahme am Prellsteinrennen und des OuizAbends der Pommelsbrunner Vereine, Sonnwendfeier und Skigymnastik. Die Motorradgruppe war im sonnigen Südtirol unterwegs.   Es wurde das Ferienprogramm der Gemeinde mit unterstützt und so befuhren die Kinder die Pegnitz mit Kajaks der NaturFreunde. Die wieder gelungene Weinfahrt führte 2016 nach Rothenburg.

Anschließend berichteten die jeweiligen Referenten von ihren Tätigkeiten. Alle Aktivitäten, das aktuelle Programm und die Besetzung der Hausdienste können auf der Internetseite www.naturfreunde-pommelsbrunn.de nachgelesen werden.

Der Kassiererin des Ortsvereins, Evelyn Herger, konnte die Revision beste Kassenführung bescheinigen. Die Entlastung der gesamten Verwaltung wurde von der Revision beantragt und durch die anwesenden Mitglieder bestätigt.

Erich Engerer und Kurt Habermann, der 2. Vereinsvorsitzende, ehrten anschließend die anwesenden Vereinsmitglieder: Für 60 Jahre Werner Gabsteiger, für 50 Jahre Theo Thür und für 25 Jahre Markus Flemming, Sigrid Herger und Ute Kirner. Die Vorsitzenden bedankten sich für das entgegengebrachte Vertrauen und bei den Mitgliedern für den Kraft- und Zeiteinsatz für den Verein. Ein herzliches Dankeschön erging an alle Spender und Unterstützer des Vereins.

Auch für das Jahr 2017 sind schon wieder etliche Aktivitäten geplant und die Termine dazu wurden bekanntgegeben: 10.2. Besuch der Sonderausstellung Karl der IV mit Führung, 17.2. Kinderfasching am Haus, 1.4. Stöbertag, 12.5. Kräuterwanderung, 24.6. Sonnwendfeier, 5.8. Kajakfahren, 19.8. Stöbertag und Grillabend, 7.10. Weinfahrt, 11.11. Herbststöbertag, 13.12. Seniorenweihnachtsnachmittag.

 

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VLNR: 2. Vorsitzender Kurt Habermann, die Jubilare Theo Thür 50 J., Werner Gabsteiger 60J. , Markus Flemming 25 J. sowie 1. Vorsitzender Erich Engerer

 

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Text: Gabi Grötsch   Bilder: Kurt Habermann